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National Coalition Deutschland

Netzwerk zur Umsetzung der
UN-Kinderrechtskonvention e.V.


Newsletter der National Coalition Ausgabe 4/2013





 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten Sie mit unserem Herbst-Newsletter wieder über Aktuelles in Sachen Kinderrechte informieren.
Save the Date: In der aktuellen Ausgabe möchten wir Sie über eine Fachkonferenz informieren, die die National Coalition in Kooperation mit der Friedrich-Ebert Stiftung und der Kindernothilfe am 20. November 2013 in Berlin ausrichten wird. Motto ist: „Dein Weg zum Recht - Das Individualbeschwerdeverfahren zur UN-Kinderrechtskonvention nach der deutschen Ratifizierung“.
In der letzten Ausgabe berichteten wir über das neugestartete Beteiligungsprojekt „UN-Dialog – Beteiligung junger Menschen“. In seiner Sitzung am 17. Juli 2013 wählte der Beirat, der das Projekt begleitet, aus rund 130 Bewerbungen 60 Kinder- und Jugendliche aus, die im Herbst d.J. an drei Arbeitstreffen zur Vorbereitung des Dialogs mit Mitgliedern des UN-Ausschusses zusammentreffen werden.
Die Bundestagswahl naht mit großen Schritten… Die Mitglieder der Kampagne „Jetzt erst Recht(e) für Flüchtlingskinder!“ haben die im Deutschen Bundestag vertretenen Fraktionen zu den Rechten von Flüchtlingskindern befragt. Mehr dazu und zu den Antworten erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe des Newsletters.
Aufmerksam machen möchten wir Sie last but not least auf die Neuauflage der Broschüre „Kinder haben Rechte. Die UN-Kinderrechtskonvention.“ Die National Coalition hat diese Broschüre in Kooperation mit dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen herausgegeben. Auch dazu nachfolgend mehr...

Ihre

Kirsten Schweder
Referentin




Themen dieses Newsletters:




Aktuelles aus der National Coalition

 

Kooperationstagung mit der Deutschen Liga für das Kind

Am 18. und 19. Oktober 2013 veranstaltet die Deutsche Liga für das Kind in Kooperation mit der National Coalition eine Tagung zum Thema „Kinderrechte anerkennen und verwirklichen“ im Berliner Abgeordnetenhaus. Zum Veranstaltungsprogramm gelangen Sie hier.
Im Vorfeld wird am 18. Oktober 2013 in der Zeit von 09:30 Uhr bis 12:00 Uhr die Mitgliederversammlung des sich in Gründung befindlichen Vereins National Coalition – Netzwerk für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e. V. in Berlin stattfinden.

„Dein Weg zum Recht - Das Individualbeschwerdeverfahren zur UN-Kinderrechtskonvention nach der deutschen Ratifizierung“

Am 28. Februar 2013 hat Deutschland die Ratifizierungsurkunde für das Individualbeschwerdeverfahren zur UN-Kinderrechtskonvention in New York hinterlegt und damit den Ratifizierungsprozess vollendet. Dies ist ein wichtiger Schritt, damit Kinder tatsächlich Rechtsverletzungen vor dem UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes in Genf anklagen können. Vier weitere Ratifizierungen fehlen noch, damit das Zusatzprotokoll endlich in Kraft treten kann.
Doch was heißt das dann konkret? Wie könnte eine Beschwerde nach Inkrafttreten aussehen? Wie können Kinder und Jugendliche ihre Klage vor den UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes bringen? Welche Rechtsverletzungen können angeklagt werden? Und welche rechtlichen und politischen Schritte sind in Deutschland für die Umsetzung des Individualbeschwerdeverfahrens notwendig?
Diesen Fragen gehen wir im Rahmen einer Fachkonferenz am 20. November 2013 nach. Programm und Informationen zur Anmeldung folgen und können unter www.national-coalition.de (Rubrik Veranstaltungen) bei Interesse zeitnah angerufen werden.
Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, den 20. November 2013 von 10.30 – 16.30 Uhr in der Landesvertretung Baden-Württemberg (Tiergartenstraße 15 in 10785 Berlin). Sie wird gemeinsam von National Coalition, Friedrich-Ebert-Stiftung und Kindernothilfe e. V. ausgerichtet.

Kinder haben Rechte! Die UN-Kinderrechtskonvention, 2013
Broschüre des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit der National Coalition. 2013 aktualisierte Neuauflage.

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen hat in Kooperation mit der National Coalition eine neue, überarbeitete Auflage ihrer Broschüre "Die Rechte des Kindes" vorgelegt. Die Broschüre erläutert das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte des Kindes. In einer kindgerechten Sprache werden die einzelnen Artikel der Konvention erläutert.
Die für Kinder ansprechend gestaltete Broschüre ist gut geeignet, Kinder über ihre Rechte aufzuklären. Sie dient als Grundlage dazu, Kinderrechte im Unterricht zu thematisieren. Die Broschüre enthält ein Vorwort der Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Frau Ute Schäfer, sowie ein Vorwort der Sprecher der National Coalition, Frau Dr. Skutta und Herrn Prof. Dr. Maywald.
Bezug: Die Broschüre kann kostenfrei über das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen bestellt werden.

Projekt „Dialog der Kinder- und Jugendlichen mit Genf“, UN-Dialog
Kirsten Schweder, Referentin der Koordinierungsstelle

Wie bereits im vergangenen Newsletter angekündigt, startete im Mai des Jahres ein vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördertes Projekt der National Coalition, das Kinder- und Jugendliche aus Deutschland am UN-Dialog mit dem UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes beteiligt.
Im Rahmen der Berichterstattung gemäß Art. 44 der UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK) haben Kinder- und Jugendliche im Zusammenhang mit der Vorlage des Dritt-/Viertberichtes der Bundesregierung an den UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes in Genf, erstmalig auch einen eigenen „Kinder- und Jugendbericht“ erarbeitet.

Kinder und Jugendliche werden auch im weiteren Prozess des UN-Dialog Prozesses häufig in den Dialog mit den Mitgliedern des UN-Ausschusses eingebunden. Der UN-Ausschuss sieht dazu jedoch kein „gesondertes Prozedere“ vor, d.h. es gibt keinen eigenen feststehenden Anhörungstermin nur für Kinder- und Jugendliche. Der National Coalition war es wichtig, den begonnenen Dialog der Kinder- und Jugendlichen im Nachgang zum Kinder- und Jugendreport fortzusetzten und Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, mit Mitgliedern des UN-Ausschusses in den Dialog zu treten.

Einladung zu bundesweiten Arbeitstreffen
Über die Strukturen der Mitglieder der National Coalition und der Kinder- und Jugendhilfe wurden interessierte Kinder- und Jugendliche im Juni d.J. eingeladen mitzumachen und sich für die Teilnahme an einem der Arbeitstreffen zu bewerben.
Der Beirat, der das Projekt begleitet, hat seine Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer so getroffen, dass eine möglichst „bunt gemischte“ Gruppe junger Menschen an den drei Arbeitstreffen teilnimmt. Kriterien bei der Auswahl waren zum Beispiel die unterschiedlichen kinderrechtlichen Themen, die den Kindern und Jugendlichen unter den Nägeln brennen bzw. mit denen sie sich schon beschäftigt haben. Wichtig war jedoch auch eine „ausgewogenen Mischung“ der Teilnehmerinnen und Teilnehmer hinsichtlich des  Alters und des Geschlechts, der Schulform etc...
Im Oktober und November werden insgesamt 60 Kinder und Jugendliche in Berlin, Dachau und Bad Hersfeld zusammentreffen. Im Rahmen der Treffen wird der Dialog mit Mitgliedern des UN-Ausschusses, der voraussichtlich im Januar 2014 stattfinden wird, vorbereitet. Eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen wird dann im nächsten Jahr zu einem side event nach Genf reisen, um die Situation zum Stand der Umsetzung der Kinderrechte in Deutschland aus Sicht von Kindern und Jugendlichen zu schildern. Sie erhalten die Gelegenheit Probleme zu benennen und Anregungen zu geben und somit ebenfalls Einfluss auf die Abschließenden Bemerkungen (Concluding Observation) des UN-Ausschusses zu nehmen, die der UN-Ausschuss im Frühjahr 2013, im Nachgang der Anhörung mit der Bundesregierung, veröffentlichen wird.

Broschüre zum UN-Dialog: „Kinderrechte verwirklichen“

In einer kindgerechten Broschüre, die Anfang Oktober von der National Coalition herausgegeben wird, sollen Kinder und Jugendliche, über Kinderrechte, das Prozedere rund um den UN-Dialog und die Arbeit der National Coalition informiert werden. Prof. Lothar Krappmann, ehemaliges Mitglied des UN-Ausschusses, beschreibt in einem Interview sehr eindrucksvoll und bildhaft den spannenden Alltag eines Mitglieds des UN-Ausschusses.
Die Broschüre kann ab Oktober per E-Mail kostenlos bei der National Coalition angefordert werden.

Kampagne „Jetzt erst Recht(e) für Flüchtlingskinder!“

Die in der Kampagne „Jetzt erst Recht(e) für Flüchtlingskinder“ zusammengeschlossenen Organisationen sehen umfangreichen Handlungsbedarf, bis die Rechte von Flüchtlingskindern in Deutschland sichergestellt sind. Ziel der Kampagne ist es, alle in der UN-Kinderrechtskonvention garantierten Rechte für Minderjährige auch für die Flüchtlingskinder in Deutschland zu realisieren. Insbesondere nach der Rücknahme der Vorbehalte zur UN-Kinderrechtskonvention müssen Bundesregierung und Länder ihre Gesetze anpassen. Um den Handlungsbedarf aus Sicht der zur Bundestagswahl 2013 antretenden Parteien zu erfragen, haben die in der Kampagne vertretenen Organisationen Wahlprüfsteine erstellt. Wir haben die derzeit im Bundestag vertretenen Parteien gebeten auf Fragen zu zehn Bereichen Stellung zu nehmen. Die Wahlprüfsteine setzten sich aus folgenden Themenkomplexen zusammen:


1.    Einheit der Familie
2.    Inobhutnahme von unbegleiteten Minderjährigen
3.    Asyl- und aufenthaltsrechtliche Verfahren zum Wohl des Kindes
4.    Zugang zu Schule und Ausbildung
5.    Meldepflicht für Kinder ohne Aufenthaltsstatus
6.    Sozialleistungen für junge Menschen ohne deutschen Pass
7.    Unterbringung von Kindern in „Lagern“
8.    Abschiebungshaft für Kinder
9.    Kindeswohlprüfung vor der Rückführung
10.    Vorrang des Kindeswohls


Alle fünf im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien schickten den in der Kampagne vertretenen Organisationen und Verbänden Antworten auf die Wahlprüfsteine zu. Die Fragen und Antworten finden Sie in Kürze unter www.jetzterstrechte.de.




Kinderrechte aktuell

 

Veröffentlichung der List of Issues für Deutschland

Nachdem Vertreterinnen und Vertreter von deutschen NGOs und der National Coalition am 18. Juni vor dem UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes über die Situation der Kinderrechte in Deutschland berichtet haben (siehe hierzu den Bericht des Sprechers der NC, Prof. Dr. Jörg Maywald, im Newsletter 3/2013 der NC, ist nun vom Ausschuss die List of Issues für Deutschland veröffentlicht worden. Die List of Issues können Sie auf der Seite des Ausschusses hier abrufen.
In drei Teilen werden hier Nachfragen gestellt und Konkretisierungen anhand des Berichts der Vertreterinnen und Vertreter erbeten. Dabei werden im ersten Teil inhaltliche Fragen zur Situation der Kinderrechte in Deutschland gestellt, der zweite Teil beschäftigt sich mit der gesetzlichen Situation, bzw. mit Programmen und Instrumenten der Menschenrechtspolitik in Deutschland und in einem dritten Teil werden Daten und Statistiken sowie weitere Informationen zu den Kinderrechten angefragt.
Die List of Issues richtet sich an die Bundesregierung und soll möglichst bis zum 1. November 2013 eine Beantwortung finden.

Das Generationen-Manifest

Vor dem Hintergrund weltweiter Probleme – Klimawandel, Wirtschafts- und Finanzkrise, Armut, Nord-Süd-Probleme, Gefährdung der Menschenrechte – gehört es zu den vordringlichsten Aufgaben einer verantwortungsbewussten Gesellschaft, künftigen Generationen die Lebensgrundlage zu erhalten. Die verfassungsrechtliche Vorgabe hierzu in Art. 20a GG ist nahezu unbeachtet geblieben. Tatsächlich verändern wir durch unser Verhalten das Klima und die Umwelt in bedenklichem Umfang. Wir verschulden den Staat viel zu hoch. Wir sind im Begriffe, ein Wirtschaftssystem zu verfestigen, das zu Lasten existenzieller humanitärer Prinzipien geprägt wird von einem nahezu ausschließlich gewinnorientierten, insbesondere die Belange junger Menschen missachtenden Konkurrenzkampf um Chancen und Arbeitsplätze. Lange haben wir zugesehen, wie die Problemberge immer größer und die Politik immer handlungsunfähiger wurden.
Das Generations-Manifest ist ein Beitrag zu einer grundsätzlichen Umorientierung, um die drohende „systematische Zerstörung der Chancen der nächsten und der nachfolgenden Generationen“ zu verhindern. Namhafte Prominente veröffentlichten das Generationen-Manifest und warnen Regierung und Politik vor der fahrlässigen Gefährdung zukünftiger Generationen.
Zu den Erstunterzeichnern gehören u.a.: Franz Alt, Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Dr. Volker Hauff, Prof. Gesine Schwan, Mario Müller-Westernhagen,Benno Fürmann, Aglaia Szyskowitz, Prof. Peter Hennicke, Walter Sittler und seine Frau Sigrid Klausmann, Prof. Nico Paech, Prof. Harald Welzer und Felix Finkbeiner.
Unter www.dasgenerationenmanifest.de besteht die Möglichkeit sich das Manifest durchzulesen und sich über die Initiative zu informieren und mit zu unterzeichnen!


Jetzt um den medius 2014 bewerben

Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK), das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. (DKHW), die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) und die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V. (FSF) schreiben den medius 2014 aus. Der Preis ist mit insgesamt 2.500 Euro dotiert und würdigt wissenschaftliche und praxisorientierte Abschlussarbeiten aus dem deutschsprachigen Raum, die sich mit innovativen Aspekten der Medien, Pädagogik oder des Jugendmedienschutzes auseinandersetzen. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2013, die Arbeiten können bei der GMK oder der FSF eingereicht werden.

Im Vordergrund stehen die Kriterien Interdisziplinarität (Impulse, die Medientheorie und Praxis mit anderen Disziplinen der Sozialpädagogik oder Schulpädagogik verbinden), Theorie-Praxis-Verbindung (die sinnvolle Verbindung und kritische Reflexion von Medientheorie und -praxis, eine Beschäftigung mit der Lebenswelt von Kindern und deren Chancengleichheit sowie ihrer Partizipation an gesellschaftlichen Prozessen ist hierbei im besonderen Maße erwünscht) und Internationalisierung (Arbeiten, die unter Berücksichtigung der internationalen Forschungslage die aktuelle Medienentwicklung reflektieren).

Es können Arbeiten von Fachhochschulen und Hochschulen eingereicht werden, die 2012 oder 2013 abgeschlossen worden sind, in der Regel BA, Master, Magister, Diplom oder Staatsexamen. Vorschlagsberechtigt sind die betreuenden Dozentinnen und Dozenten. Die Absolventinnen und Absolventen können ihre Arbeit auch selbst einreichen, wenn sie den Nachweis erbringen, dass diese mit "sehr gut" bewertet worden ist.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerks vom 18.07.2013

UNICEF startet weltweite Initiative „End Violence“ zum Schutz von Kindern vor Gewalt

Liam Neeson macht mit UNICEF das Unsichtbare sichtbar
New York/ Köln, den 31. Juli 2013. Grausame Verbrechen wie Massenvergewaltigungen von Mädchen in Indien oder Südafrika haben in den vergangenen Monaten weltweit für Entrüstung gesorgt. Dennoch sind diese Fälle nur die Spitze eines Eisbergs: Zu Gewalt gegen Kinder kommt es jeden Tag und in jedem Land der Erde. Meist finden die Taten im Verborgenen statt, und die Täter bleiben oft unbestraft. Heute startet UNICEF die weltweite Initiative „End Violence“ gegen Gewalt an Kindern und ruft Bürger und Regierungen auf, sich für ihren Schutz zu engagieren. Zum Start der Initiative fordert der UNICEF-Botschafter und Schauspieler Liam Neeson („Schindlers Liste“) in einem Video-Spot zum Hinschauen auf: „Nur, weil du Gewalt gegen Kinder nicht siehst, heißt es nicht, dass sie nicht da ist. Mach das Unsichtbare sichtbar. Hilf uns dabei, Gewalt gegen Kinder zu beenden.“
In dem Spot zeigt Liam Neeson, dass Mädchen und Jungen überall Opfer von Gewalt sein können: zu Hause, in der Schule, an öffentlichen Plätzen oder auch im Internet. Zu sehen sind aber keine Gewaltszenen, sondern leere Tatorte. „Hier schlägt gerade ein Lehrer einen Jungen, weil er eine freche Antwort gegeben hat, und der Rest der Klasse guckt zu“, kommentiert Liam Neeson im Video. „Hier wird gerade ein Kleinkind von seiner Mutter geschlagen, weil es ein Glas zerbrochen hat.“
Gerade weil Gewalt gegen Kinder häufig nicht gesehen und nicht angezeigt wird, gibt es keine Zahlen über das genaue Ausmaß des Problems. Trotzdem geben vorsichtige Schätzungen von UNICEF und anderen Organisationen großen Anlass zur Sorge. Laut UNICEF-Haushaltsbefragungen erleben in Jemen oder Togo mehr als 90 Prozent der Kinder körperliche oder seelische Gewalt, in Weißrussland sind es 84 Prozent und in Vietnam 74 Prozent. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass allein im Jahr 2002 rund 150 Millionen Mädchen und 73 Millionen Jungen unter 18 Jahren Opfer von sexueller Gewalt und Ausbeutung wurden. Schwerste Kinderrechtsverletzungen wie Zwangsheiraten, Kinderarbeit, Genitalverstümmelung, Kinderhandel und Zwangsprostitution sind weiter millionenfach verbreitet.
Das Recht auf Schutz vor Gewaltanwendung, Missbrauch und Verwahrlosung ist ausdrücklich in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben (Artikel 19). In Deutschland gilt seit 2000 das Gesetz zur gewaltfreien Erziehung.
Mit der Initiative „End Violence“ möchte UNICEF Mädchen und Jungen, Eltern, Lehrer sowie alle Bürger und Politiker für das Thema sensibilisieren und sie ermutigen, im Kampf gegen Gewalt aktiv zu werden. Unter anderem ruft UNICEF in sozialen Netzwerken zu Diskussionen und einer Foto-Mitmach-Aktion auf.
Der englisch-sprachige Spot mit UNICEF-Botschafter Liam Neeson sowie weitere Informationen zur Initiative „End Violence“ stehen auf www.unicef.de/endviolence.
Service für Redaktionen: Der Spot mit Liam Neeson und weiteres Videomaterial stehen zum Download hier zur Verfügung. Gerne stellen wir Ihnen auch Fotos zum Thema Gewalt gegen Kinder zur Verfügung.

Quelle: Pressemitteilung vom 31.07.2013

Neuer Webauftritt „fernsicht“
Die Bildungsabteilung im iz3w - informationszentrum 3. welt heißt ab jetzt "fernsicht" und hat einen neuen Online-Auftritt.

Unter der Adresse http://www.fernsicht-bildung.org gibt es ausführliche Informationen über unsere nord-südpolitische Bildungsarbeit. Von Projekttagen für Schulen und Jugendgruppen und Workshops für Erwachsene über Methoden-Sammlungen für Lehrkräfte bis hin zu Filmen und Audioreihen für eine politisch interessierte Öffentlichkeit, bietet fernsicht eine breite Palette an spannenden Formaten und Inhalten.
Ganz aktuell stehen umfangreiche Bildungsmaterialien und eine Radioreihe zum Thema „Recht auf Stadt“ kostenfrei zum Download bereit.

Quelle: E-Mail vom 31.07.2013

Neue Mitmach-Seite zum Aktionstag Kinderrechte / Unterrichtsmaterial für Schulen     
Kinder stellen Hausaufgaben für Politiker

Auf der Onlineplattform www.aktionstag-kinderrechte.de können Kinder und Jugendliche ab sofort den zukünftigen Bundestagsabgeordneten Hausaufgaben für die nächste Legislaturperiode stellen. UNICEF Deutschland ruft alle Kinder und Jugendliche bundesweit dazu auf, sich an der Aktion zu beteiligen. „Das ist eure Chance, bei der Politik in Deutschland mitzumischen“, sagt Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland. „Welche Kinderrechte sind euch besonders wichtig? Wo werden sie in eurem Wohnort verletzt? Was müsste sich ändern? Über die Plattform könnt ihr direkt diejenigen ansprechen, die die Politik der nächsten Jahre gestalten werden.“
Mitmachen können einzelne Kinder und Jugendliche, Gruppen oder Schulklassen aller Altersgruppen. Sie werden auf der Aktionsseite dazu aufgerufen, den Bundestagsabgeordneten ihres Wahlkreises Hausaufgaben für die nächste Legislaturperiode mitzugeben und eigene konkrete Vorschläge zu machen. Gleichzeitig können sie mit weiteren Nutzern der Plattform über die Kinderrechte diskutieren. Nach der Bundestagswahl erhalten die zukünftigen Bundestagsabgeordneten aus den jeweiligen Wahlkreisen die Möglichkeit, über die Onlineplattform auf die gestellten Hausaufgaben zu reagieren.
 
Die Umfrage findet im Rahmen des Aktionstags Kinderrechte rund um den Geburtstag der UN-Kinderrechtskonvention am 20. November statt. Unter dem Motto „Ich hab immer Rechte“ rufen UNICEF und der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning, bereits zum vierten Mal bundesweit zum Aktionstag Kinderrechte auf. UNICEF will die Kinder und Jugendlichen dabei unterstützen, ihre Ideen und ihre Meinung zum Thema Kinderrechte zu formulieren und zu vertreten – nicht nur im Internet, sondern auch vor den Politikern des jeweiligen Wahlkreises. Besonders in den Schulen sollen die Mädchen und Jungen im Vorfeld über die Kinderrechte informiert werden. Dazu stellt UNICEF neues Unterrichtsmaterial zum Thema „Wasser“ für die Klassen 4-8 zur Verfügung. Das Material ist Teil einer Reihe zu unterschiedlichen Kinderrechtsthemen für die Klassen 3-10 und kann unter www.unicef.de/material bestellt oder direkt heruntergeladen werden.

Quelle: Pressemitteilung vom 01.08.2013

Kinder- und Jugendwahl U18 auf vollen Touren!
Endspurt der Kinder- und Jugendwahl U18!

Die Kinder- und Jugendwahl U18 ist eine der größten bildungspolitischen Initiative für Kinder und Jugendliche in Deutschland. Neun Tage vor der amtlichen Bundestagswahl, am 13. September 2013, können alle Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren wählen gehen. Dazu melden sich Jugendfreizeiteinrichtungen, Schulen, Sportvereine oder andere Einrichtungen, in denen sich Kinder und Jugendliche aufhalten, als Wahllokal an. U18-Wahllokale müssen lediglich kurz vor der Wahl Stimmzettel von der U18-Website www.u18.org herunterladen, in der gewünschten Anzahl kopieren und auslegen sowie Wahlurne und Wahlkabine stellen. Die Ergebnisse werden am U18-Wahlabend online präsentiert. Politische Bildungsarbeit im Vorfeld ist erwünscht, aber keine Bedingung. Didaktische Materialien sowie Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit werden stehen auf www.u18.org zur Verfügung. Auch Ihr könnt ein Wahllokal anmelden – einfach hier eintragen.
Prominent unterstützt wird die U18-Wahl von TV-Moderator Ralph Caspers.
Ziel von U18 ist es, Kinder und Jugendliche dauerhaft für Politik zu begeistern und sie darin zu unterstützen, Politik zu verstehen und Unterschiede in den Partei- und Wahlprogrammen zu erkennen.
Organisiert und getragen wird die U18-Initiative vom Deutschen Kinderhilfswerk, dem Deutschen Bundesjugendring, den Landesjugendringen, vielen Jugendverbänden und dem Berliner U18-Netzwerk. Gefördert wird die U18-Initiative vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Bundeszentrale für politische Bildung. Die PR- und Werbeagentur united communications sowie lokale Partner unterstützen das Projekt.
Eröffnet Wahllokale und nehmt an der U18-Wahl am 13.9.2013 teil! Anmeldung von Wahllokalen und weitere Infos unter www.u18.org.

Quelle: Newsletter des Deutschen Kinderhilfswerks August 2013   

Online-Aktion mit Spitzenpolitikern zur Bundestagswahl / Appell „Kinder zuerst“
UNICEF-Wahlkampfcheck: Wie halten es die Parteien mit den Kinderrechten?

Vier Wochen vor der Bundestagswahl startet UNICEF Deutschland einen Wahlkampfcheck zum Thema Kinderrechte: Die Spitzenpolitiker der fünf im Bundestag vertretenen Fraktionen Dorothee Bär (CDU/CSU), Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/ Die Grünen), Miriam Gruß (FDP), Gregor Gysi (Die Linke.) und Manuela Schwesig (SPD)  nehmen auf Facebook und Twitter (@UNICEFgermany) dazu Stellung, wie ihre Partei sich nach der Wahl für Kinder und Jugendliche in Deutschland einsetzen will.


Auf diese fünf Fragen geben die Spitzenkandidaten in dieser Woche jeden Tag Antwort. Diese sind auch auf www.unicef.de zu lesen:


•    Was wäre Ihre erste Amtshandlung als erster nationaler Kinderbeauftragter Deutschlands?
•    Was wollen Sie konkret gegen Kinderarmut tun?
•    Was wollen Sie für mehr Chancengerechtigkeit tun?
•    Wo würden Sie investieren, um Kinder besser vor Gewalt zu schützen?
•    Bei welcher politischen Entscheidung haben Sie zuletzt auf ein Kind gehört?


Gleichzeitig wendet sich UNICEF mit einem Aufruf direkt an alle Abgeordneten und Kandidaten für den neuen Bundestag. Unter dem Motto „Kinder zuerst“ werden sie dazu aufgerufen, sich in der nächsten Legislaturperiode besonders für die Rechte von Kindern in Deutschland einzusetzen. Den Appell hat UNICEF an rund 1.000 der aussichtsreichsten Kandidaten verschickt. „Das Wohl der Kinder muss in den Mittelpunkt des politischen Denkens und Handelns gestellt werden“, erklärt dazu Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland. „Alle Kinder in Deutschland müssen vor Armut und Gewalt geschützt und angemessen beteiligt werden. Ein nationaler Kinderbeauftragter muss die Umsetzung dieser Rechte im Blick behalten.“ UNICEF Deutschland setzt sich gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Kinderrechte dafür ein, die Kinderrechte in das Grundgesetz aufzunehmen.
Auch Kinder und Jugendliche können ihre Forderungen in Deutschland an den neuen Bundestag weitergeben: Auf www.aktionstag-kinderrechte.de können Mädchen und Jungen den zukünftigen Abgeordneten ihres Wahlkreises Hausaufgaben für die nächste Legislaturperiode stellen. Die Umfrage findet im Rahmen des Aktionstags Kinderrechte am 20. November statt.
Lesen Sie die Stellungnahmen der Spitzenpolitiker und den vollständigen Text des Appells „Kinder zuerst“ auf www.unicef.de/kinderrechte.

Quelle: Pressemitteilung vom 26.08.2013

Neue Broschüre der International Coalition for the OP CRC for a communications procedure

Die International Coalition for the OP CRC (Internationale Coalition für das Zusatzprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention ein Individualbeschwerdeverfahren betreffend) hat die Broschüre „Speak Up“ herausgegeben, in der in kindgerechter Sprache über das 3. Zusatzprotokoll der UN-KRK informiert und die Staaten zur Ratifizierung aufruft.
Bislang haben sechs Staaten das Abkommen ratifiziert, damit es in Kraft tritt, müssen es mindestens zehn Vertragsstaaten ratifizieren.

Zur englischsprachigen Broschüre gelangen Sie hier.
Zur Website der International Coalition fort he OP CRC for a communications procedure gelangen Sie hier.

Neue Veröffentlichung des Bundesjugendkuratoriums:
 „Von gefühlten zu gelebten Realitäten - Plädoyer für einen Datenbericht zur Entwicklung der Kinderrechte in Deutschland“

Das Bundesjugendkuratorium spricht sich für die indikatorenbasierte Berichterstattung zur Entwicklung der Kinderrechte in Deutschland aus. Hintergrund der Überlegungen ist es, die Berichterstattung zur Entwicklung der Kinderrechte in Deutschland auf ein solides Fundament indikatorengestützter Berichterstattung zu stellen, um damit sowohl für den Staatenbericht als auch für den Parallelbericht eine gemeinsame Grundlage zu schaffen. Das Bundesjugendkuratorium hat in seinem beiliegenden Plädoyer den Mehrwert eines solchen Berichtes erarbeitet, sowie erste Vorschläge für die Gestaltung und Orientierung der Indikatoren an den Bereichen „Schützen – Fördern – Beteiligen“.
 
Die Datenlage ist in vielen Bereichen ausreichend, entscheidend ist aus Sicht des Bundesjugendkuratoriums die analytische Ausrichtung der Indikatoren. Diese sollten durch eine Kommission aus Expertinnen und Experten in einem Diskussionsprozess erarbeitet werden, an dem mitzuwirken das Bundesjugendkuratorium ausdrücklich seine Bereitschaft erklärt.
 
Mit diesem Vorgehen würde die Entwicklung der Kinderrechte weniger an gefühlten Realitäten und mehr an nachvollziehbaren Kennziffern diskutiert, weiterentwickelt und verfolgt.

Hier gelangen Sie zum Plädoyer.

Weitere Informationen und Stellungahmen finden Sie hier.

Quelle: E-Mail vom 04.09.2013




Publikationen und Veranstaltungen

 

Publikationen

Kinodokumentarfilm über einen Schulanfänger - zur Freude und als Weiterbildungsmöglichkeit

Der Kinodokumentarfilm "Pauls Schulweg" beschäftigt sich mit dem ersten halben Jahr in der Schule. Es ist ein sehr lustiger Film für Große und Kleine und eine Entdeckungsreise in diesen so wichtigen und oft unterschätzen Lebensabschnitt.
Passend zum Schulanfang wird dieser Film jeweils zum Schuljahresbeginn in den verschiedenen Bundesländern (auch in Berlin) in den Kinos laufen. Wo und wann überall sehen Sie auf der Website des Filmes (s.u.)

Das Thüringer Ministerium empfiehlt den Film inzwischen auf seinem Schulportal.

"Pauls Schulweg" zeigt auf sehr fröhliche und auch emotionale Weise, was ein Kind erlebt, wenn es in eine Schule kommt. Aber auch wie die Schule, hier eine Jenaplanschule, mit einem Kind umgeht, das in seiner Individualität und auch beim Lernen ernst genommen werden möchte. Vor allem aber macht der Film sehr deutlich, dass Kinder und ihre Suche nach Freundschaft genauso ein Recht haben, ernst genommen zu werden, wie wir Erwachsene das auch für uns beanspruchen. Ein wirklich universelles Thema und ein Film für Große und Kleine.

Dabei werden Bereiche thematisiert wie: Übergang von Kindergarten zu Schule, individuelle Förderung in altersgemischten Gruppen, Reformpädagogik, Begabtenförderung. Im Mittelpunkt steht das Kind Paul mit seinem Erleben. Erzählt wird aus der Kinderperspektive, gespiegelt aus der Perspektive von zwei Lehrerinnen und seiner Mutter. So erhält man einen sehr intimen Einblick in eine Grundschule und das Familienleben eines Kindes, der einem normalerweise verwehrt ist. Vor allem anderen aber ist es ein sehr einfühlsamer und extrem lustiger Film.

www.pauls-schulweg.de

Quelle: E-Mail vom 11.07.2013

Literaturempfehlungen zu den Themen Migration, Asyl und Menschenrechte

Zwischen Anspruch und Realität
Der Anspruch, traumatisierten Menschen in Not zu helfen, für die sich sonst niemand verantwortlich zeigt, wird in der Realität mit vielen Herausforderungen und Schwierigkeiten konfrontiert. Die von der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer e.V. (BAfF) vorgelegte Evaluation des Projekts EXSEM hat die kritische Reflexion, Analyse und Weiterentwicklung der Arbeit der Flüchtlingszentren und somit die Verbesserung der Versorgung von Flüchtlingen in Deutschland zum Ziel. 94 S., kart., € 12,90   Bestell-Nr.: 000-338

Unerwünscht
Die drei Brüder Mojtaba Sadinam, Masoud Sadinam, Milad Sadinam aus dem Iran erzählen ihre deutsche Geschichte. Dieses Buch ist die Geschichte einer Suche dreier junger Menschen nach Heimat, Freiheit und dem Wunsch, dazuzugehören. Es ist das Protokoll eines Flüchtlingsschicksals - vor allem aber eine so noch nicht gelesene Parabel über Brüderlichkeit, Mut und Menschlichkeit. 251 S., kart., € 16,99   Bestell-Nr.: 111-1079

Sie können die Bücher hier bestellen.


Schulische Kinderrechtsbildung in Deutschland: Eine Untersuchung zur Umsetzung des Art. 42 KRK im deutschen Schulwesen

Der Autor, Torsten Krause, prüft, inwieweit es gelingt, in der Schule einen angemessenen Rahmen für die Vermittlung von Kinderrechten zu etablieren. Dazu wurden die Rahmenlehrpläne der Bundesländer sowie die verfügbaren Fort- und Weiterbildungsangebote auf Landesebene untersucht. Die Auswertung ergänzt er durch qualitative Expertinnen- und Experten Interviews, die auch für sich gelesen schon wertvolle Schlüsse zulassen. Erfreuliches Fazit der Untersuchung ist das uneingeschränkte Ja zu Kinderrechten, das sich bei allen Interviews und mit Ausnahmen auch in den Rahmenlehrplänen finden lässt. Insgesamt jedoch kommt Krause zu einer kritischen Einschätzung der Kompetenzen und Möglichkeiten der Lehrerinnen und Lehrer, sich durch Fort- und Weiterbildung zu Agentinnen und Agenten der Kinderrechte zu entwickeln.

Sie können die Publikation hier bestellen.

Quelle: Children’s Rights Newsletter August – Volume 7, Issue 8.

Veranstaltungen

Konferenz "Kinderrechte und die Qualität pädagogischer Beziehungen"

Die Veranstaltung hat zum Ziel Analysen zur Qualität pädagogischer Beziehungen zu präsentieren und Schritte zu Ihrer Verbesserung zu initiieren.  Die Hauptkonferenz findet am 3./4.10.2013 in Potsdam statt. Hinzu kommt ein Rahmenprogramm am 5.10.2013 in Reckahn. Bundesweit renommierte Personen und Institutionen kooperieren bei diesem Vorhaben. Dr. Christine Bergmann, Bundesministerin a.D., ist Schirmherrin.

Alle Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier auf der Konferenzhomepage.

Die Tagung richtet sich an Personen aus Praxis, Wissenschaft und Bildungspolitik und bezieht alle pädagogischen Arbeitsfelder mit ein. Auch Studierende sind herzlich eingeladen. Die Gebühren konnten - dank der Unterstützer - gering gehalten werden und schließen die Tagungsverpflegung mit ein.

Quelle: E-Mail vom 08.07.2013

PfV-Fachtagung „Quo Vadis Professionalisierung? Blick auf ein bewegtes Feld der Frühpädagogik“

Die Veranstaltung findet vom 27.-28. September 2013 im Ev. Fröbelseminar Kassel statt. Derzeit gibt es noch freie Plätze!

Über die Website  www.pfv.info  können Sie sich direkt anmelden und finden dort auch alle Informationen zur Tagung.  Auch ein Formular zur Buchung eines Hotelzimmers über die Kassel Marketing GmbH ist dort hinterlegt.

Quelle: E-Mail vom 22.08.2013

Eliminating Domestic Violence in Europe

Am 17. September 2013 findet in Brüssel das internationale Symposium zu häuslicher Gewalt in Europa statt.

Hier gelangen Sie zu Programm und Anmeldeformular.

Quelle: E-Mail vom 25.07.2013

Young Runaways and Missing Children in Europe

Am 2. Oktober findet in Brüssel das international Symposium zu jugendlichen Ausreißern und vermissten Kindern und Jugendlichen in Europa statt.

Hier gelangen Sie zu Programm und Anmeldeformular.

Quelle: Email vom 07.08.2013

Fachtagung „Weiterentwicklung und Steuerung der Hilfen zur Erziehung“

Vom 22. bis 23. Oktober 2013 veranstaltet der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. - als gemeinsames Forum von Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer und von den Vertreter/innen der Wissenschaft für alle Bereiche der sozialen Arbeit und der Sozialpolitik - im Best Western Grand City Hotel Berlin Mitte in Berlin-Wedding, die Fachtagung F 2217/13 zum Thema „Weiterentwicklung und Steuerung der Hilfen zur Erziehung".
Im Rahmen dieser Fachveranstaltung sollen nach einer grundsätzlichen Einführung in die Debatte, gemeinsame Lösungsoptionen und mögliche Konsenslinien - auf der Grundlage erfolgreicher Praxisbeispiele - aufgezeigt und herausgearbeitet und in einer abschließenden Podiumsdiskussion vertieft werden.
Anmeldeschluss ist am 22.08.2013. Gerne können Sie sich online anmelden.  Die Seminarkosten betragen 125,- € für Mitglieder und Mitarbeiter/innen bei Mitgliedern des Deutschen Vereins bzw. 157,- € für Nichtmitglieder. Die Tagungsstätte berechnet auf Grundlage von Pauschalen: 135,- € (Übernachtung/Frühstück/Mittag-/Abendessen).

Weltkindertagsfest des Deutschen Kinderhilfswerks am 22. September 2013

Der Bundespräsident Joachim Gauck übernimmt die Schirmherrschaft für das diesjährige bundeszentrale Weltkindertagsfest. Das Kinder- und Familienfest zum Weltkindertag 2013 findet am Sonntag, den 22. September 2013 von 11:00 bis 18:00 Uhr rund um den Potsdamer Platz im Herzen Berlins statt. Es steht diesmal unter dem Motto: "Chancen für Kinder!"
Weitere Informationen finden Sie hier.

Fortsetzung Fortbildungsreihe „Kinderrechte lernen und leben“

Das Modellschul-Netzwerk für Kinderrechte Rhein-Main setzt die Fortbildungsreihe „Kinderrechte lernen und leben“ als Qualifizierungsangebot „von Schulen für Schulen“ fort. Seit 2010 arbeiten zehn Modellschulen in dem Netzwerk, das unter Schirmherrschaft der hessischen Kultusministerin steht und von dem Verein Makista durchgeführt wird (Mehr unter www.makista.de/schulnetzwerk oder www.kinderrechteschulen.de).

Ab September 2013 finden fünf Fortbildungen statt, an denen die Modellschulen zeigen, wie sie die Kinderrechte in einzelnen Unterrichtsfächern, in Projekten und als Teil ihrer Schulkultur umsetzen – so wie es der Hessische Referenzrahmen Schulqualität seit Ende 2011 empfiehlt (siehe Anhang).
Das Angebot richtet sich an hessische Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, Studierende, Eltern und weitere Interessierte. Die Fortbildungen sind kostenlos und als hessische Lehrerfortbildung über den Veranstalter Makista akkreditiert.

Quelle: E-Mail vom 12.08.2013

Ausschreibung Moderation und Trainer in der Kinder- und Jugendbeteiligung

Wir möchten Sie auf die Ausschreibungen zur Weiterbildung zur Moderatorin/ zum Moderator für Kinder- und Jugendbeteiligung und für die Trainerinnen- und Trainerausbildung für selbige Weiterbildung des Deutschen Kinderhilfswerks e.V. aufmerksam machen.

Mehr Informationen zur Moderationsweiterbildung finden Sie hier.
Mehr Informationen zur Trainerinnen- und Trainerausbildung finden Sie hier.

Quelle: E-Mail vom 13.08.2013

7. Fachforum „Von der Jugend aus gedacht: Für ein neues Zusammenspiel von Schule und außerschulischen Lern- und Bildungsorten!" 8. Oktober 2013, Nürnberg

Junge Menschen lernen überall – neben der Schule sind unter anderem Familien, Verbände, Vereine, Jugendgruppen, Einrichtungen der Jugendbildung und etwa auch Jugendhäuser zentrale Lern- und Bildungsorte. Das Zusammenspiel von schulischen und außerschulischen Lern- und Bildungsorten muss stärker als bislang von den Jugendlichen aus gedacht werden – ihre Erfahrungen, ihre Bedürfnisse und ihr Alltag gehören in den Mittelpunkt. Wichtig ist vor allem eine gegenseitige Akzeptanz und eine gute Abstimmung der unterschiedlichen Bildungsangebote.
Im Rahmen der Fachforumsreihe zur Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik lädt das Zentrum Eigenständige Jugendpolitik in Kooperation mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK) zum 7. Fachforum „Von der Jugend aus gedacht: Für ein neues Zusammenspiel von Schule und außerschulischen Lern- und Bildungsorten!" am 8. Oktober 2013 von 11.00 bis 17.00 Uhr in Nürnberg ein. Bei der Veranstaltung handelt es sich um das dritte Fachforum, das zur Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik zum Thema „Schule und außerschulische Lern- und Bildungsorte“ durchgeführt wird. Bereits im Mittelpunkt standen die Anerkennung außerschulischer Bildung und der Lern- und Lebensort Schule.
In Nürnberg wollen wir nun auf zentrale Ergebnisse aufbauen, die bisher im Prozess der Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik zum Anwendungsfeld „Schule und außerschulische Lern- und Bildungsorte“ erarbeitet wurden. Im Fokus stehen dabei die Empfehlungen der Expertengruppe des Zentrums Eigenständige Jugendpolitik. Auf Grundlage dieser Empfehlungen sollen konkrete jugendpolitische Aktivitäten erarbeitet werden. Das Fachforum bietet Raum, um darüber zu diskutieren, wie sich eine Weiterentwicklung des Zusammenspiels von schulischen und außerschulischen Lern- und Bildungsorten am Wohlbefinden von Jugendlichen orientieren kann. Dabei geht es um Selbstwirksamkeit und Wahlmöglichkeiten, um Zuversicht und Zugänge, um Beziehungen und Freiraum.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Quelle: E-Mail vom 14.08.2013

Fachtag für Jugendliche zum Thema Stadtentwicklung

Die Drehscheibe Kinder- und Jugendpolitik Berlin, der Arbeitskreis Stadtentwicklung des Bildungswerks der Heinrich- Böll-Stiftung und die Servicestelle Jugendbeteiligung laden zu einer Fachtagung am 16.10.2013 für Jugendliche von 14-18 Jahren ein. Mit Hilfe eines großen Planspiels wollen wir den Jugendlichen vermitteln, wie sie sich aktiv beim Thema Stadtentwicklung einbringen können.
Der Staatssekretär für Stadtentwicklung und Umwelt, Ephraim Gothe, hat die Schirmherrschaft übernommen und die Staatssekretärin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Sigrid Klebba, wir die Veranstaltung besuchen.

Der Anmeldeschluss ist der 26. September 2013. Anmeldungen sind über dieses Formular per Fax oder auch per E-Mail möglich.
Die Anmeldung ganzer Klassen ist möglich und erwünscht.

Quelle: E-Mail vom 20.08.2013

Fortbildung: Kinder und Demokratie "Früh übt sich - Kinder (er)leben und (er)lernen Demokratie"

Vom 29.09. - 02.10.2013 führt das Gustav Stresemann Institut in Niedersachsen e.V.  in seiner Bildungsstätte in Bad Bevensen (GSI) eine Fortbildung zur Demokratieerziehung durch, in der noch Plätze frei sind.
Demokratieerziehung, die Demokratie als Verhaltensform vermittelt, kann nicht früh genug beginnen. Sie erfordert erfahrungsorientierte Konzepte, die den ganzen Menschen ansprechen und eine Haltung des selbstverständlichen Respekts vor dem Anderen frühzeitig entwickeln helfen.
Im Rahmen von Modellprojekten sind Demokratie-Trainingsprogramme für die Zielgruppe Kinder entwickelt und erprobt worden, um die für ein demokratisches Miteinander notwendigen Fähigkeiten früh entwickeln zu können. Erfahrungsorientierte  Lernformen stehen dabei im Mittelpunkt. Die Fortbildung gibt die Gelegenheit, diese Ansätze und Methoden kennen zu lernen, ausgewählte Übungen zu erproben und die Diskussion über die Chancen und Grenzen frühkindlicher Demokratie-Vermittlung zu führen.
Impulse und konkrete Anregungen werden gegeben, die im eigenen  Arbeitsfeld umgesetzt werden können, um eine Kultur des demokratischen Miteinanders bei Kindern (und Erwachsenen) zu fördern.

Weitere Informationen finden Sie hier.
Quelle: E-Mail vom 28.08.2013




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